Zum Abschluss der Freibadsaison will ich mich heute einem Thema widmen, dass uns wohl alle beschäftigt, wenn wir ins Becken springen, in dem schon hunderte Menschen plantschen: Wie viel Pisse ist da drin?
Bei Galileo habe ich die Tage einen aufschlussreichen Beitrag dazu gesehen. In einem Experiment wurde getestet, wie viel Urin sich in Deutschlands Freibädern befindet, was passiert, wenn Chlor mit Urin reagiert und welche gesundheitlichen Auswirkungen es hat, wenn wir beim Baden Wasser schlucken. Mit einem Harnstoffmesskoffer war das Team unterwegs in Deutschlands Schwimmbädern. Im Schnitt wurden 1,1 Milligramm Harnstoff pro Liter Beckenwasser ermittelt. Hochgerechnet entspricht das 40 Pinklern pro Stunde. Im Ruhrgebiet und in München gibt es die meisten Pinkler, bis zu 50 in der Stunde. Die wenigsten in Hamburg, dort sind es 20.
Wenn viel gepinkelt wird, muss umso mehr Chlor… ins Wasser. Was die wenigsten wissen: Die roten Schwimmbadaugen kommen nicht vom Chlor, sondern von der reizenden Chlor-Urin-Mischung. Und auch der typische Schwimmbadgeruch ist eine Folge von Chlor- und Urin-Reaktionen. (Wie riecht es erst, wenn dann noch Spargel ins Spiel kommt??)
Zum krönenden Abschluss des Berichtes kommt ein Mediziner zu Wort, der die Sache schließlich wieder relativiert: Schlucken wir das vollgepisste Badewasser, ist das gar nicht schlimm. Urin hat sogar, in Maßen genossen, gesundheitsfördernde Wirkung und stärkt das Immunsystem. Aha!
Bild: Bayern3
Nachdem du das gelesen hast, hast du bestimmt überlegt wie viel Wasser du dieses Jahr beim schwimmen geschlcukt hast. Oder?
[...] habe ich über das Urinieren in Schwimmbädern und dass der typische Schwimmbadgeruch, den wir alle kennen, eine Mi…. Ich hatte schon mal Fotos eines total überfüllten Schwimmbeckens in Tokyo gesehen, aber jetzt [...]


Das echt schon ein wenig eckelig! Vorallem das es ja gesund sein soll